Aktuelles

Neues aus der chirurgischen Abteilung

Ab dem 13.08.2018 dürfen wir die Tierärztin Frau Heike Müller in unserem Team begrüßen!

Sie wird unsere chirurgische Abteilung mit einem breiten Fachwissen erweitern und somit vervollständigen. Frau Müller ist hochspezialisiert auf dem Gebiet der Kleintierchirurgie.

Ihr Liebling wird nach neuesten tiermedizinischen Standards versorgt und betreut.

Zusätzliches chirurgisches Angebot:

• spezielle Weichteilchirurgie
• komplexe FrakturversorgungenHeike Müller
• Wirbelsäulen-Operationen
• verschiedene Operationstechniken zum Brachiocephalen Syndrom
• Operationen am offenen Thorax
• Totalresektion des Gehörganges (TEKA)
• Gelenksversteifungen
• Kreuzbandriss-Operationen nach TTA / TPLO / Tight Rope
• Rekonstruktive Chirurgie
• Unterbindung des Ductus arteriosus persistens
• Externer Lebershunt
• Lateralisation Kehlkopf
• Orthopädische und neurologische Untersuchungen
• computertomographische (CT) Untersuchungen mit einem Kooperationspartner

Wir freuen uns, Sie in unserer Klinik begrüßen zu dürfen.

Ihr Klinikteam

– – – – – – – – –

Tierfreundliche Feiertage

FeliwayWinterfeiertage ist  die Zeit im Jahr, zu der man seinen Liebsten eine besonders große Freude bereiten möchte. Bäume, Kränze, Häuser, Fenster – überall leuchtet uns die Festtagsstimmung entgegen. Doch die verträumte weihnachtliche Lichterwelt ist nicht ganz ungefährlich. Vor allem für unsere vierbeinigen Familienmitglieder. Keine Sorge: Wir wollen Ihnen jetzt nicht die festliche Stimmung verderben. Sondern mit ein paar einfachen Tipps dazu beitragen, dass Sie sicher durch die Feiertage kommen.

Notfalltierarzt:
Sie fühlen sich besser, wenn Sie die Kontaktdaten Ihrer Tierklinik auf dem Handy gespeichert oder an der Pinnwand hängen haben.

Festliches Essen:
Spezieller Festtagsschmaus, welcher etwas Besonderes neben dem alltäglichen Futter sein soll, schlägt Hund und Katze, in größerer Menge angeboten,  oft auf den Magen.

Geschenke:
Geschenkpapier, Schokolade und Blumen sollten immer „kindersicher“ gelagert sein.

Dekorationen:
Katzen können sich unbeaufsichtigt beim Spielen mit dem Weihnachtsschmuck  strangulieren oder es verschlucken –  das könnte einen gefährlichen Darmverschluss verursachen.
Außerdem zerbricht  Weihnachtsschmuck aus dünnem Glas schnell, dabei kann sich Ihr Haustier schwer verletzen.

Rückzugsort:
Die Tiere vermissen die Alltagsrituale, die uns manchmal nicht einmal bewusst sind. Ein kuscheliger Rückzugsort – eine Decke, ein offener Transportkorb, ein Kuschelkörbchen neben dem Menschenbett – beruhigt und schenkt Sicherheit.

Ablenkspielchen:
Bereiten Sie sich gut vor. Decke/Korb/Box an der vertrauten Stelle, Rollläden runter, Fenster zu.  Wenn das Spektakel beginnt? Radio oder Fernseher anschalten. Lassen Sie dem Tier seine Leckereien suchen.  Er soll abgelenkt sein. Das klappt, wenn Sie rechtzeitig damit anfangen und nicht warten, bis er ins Zittern kommt.

Leinenfrist:
Auch der stärkste Hund kann die Nerven verlieren, wenn neben ihm ein Böller zerplatzt oder eine Rakete landet. Gehen Sie am Silvesterabend frühzeitig mit Ihrem Hund spazieren. An Winterfeiertagen sollte absolute Leinenpflicht herrschen. Toben können Sie im nächsten Jahr wieder.

Medikamente:
Adaptil Mit Pheromon-Präparate (Beruhigungspheromone, z. Bsp.: Feliway, Adaptil) können Sie der Silvesterpanik vorbeugen. Bei manchen Präparaten setzt die Wirkung  erst nach mindestens  14 Tagen ein. Wenn Sie auf chemische Beruhigung zurückgreifen wollen, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Tierarzt auf und lassen sich beraten. Bitte verwenden Sie keine Medikamente ohne Rücksprache mit Ihrem Tierarzt.

Wenn alles nicht hilft, wenn Ihr Hund vor Angst zittert und sich verkriechen will, darf er das. Bei  Ihnen. Sie selbst müssen Ruhe (kein Mitleid) ausstrahlen. Sie trösten ihn nicht und beschwichtigen auch nicht. Aber Sie sind da, halten ihn in den Armen, und  schenken ihm damit das, was er am dringendsten braucht: die Sicherheit.

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!

– – – – – – – – –

Fotowettbewerb

IMG_0482Machen Sie Ihren geliebten Vierbeiner zu einem Kalenderstar!

Ganz einfach mitmachen: Senden Sie uns Ihr Lieblingsfoto in größtmöglicher Auflösung per Email an:

fotowettbewerb@tierklinik-in-biesdorf.de

Bitte versenden Sie Ihr Foto mit Name des Tieres und Rasse, nur ein Foto pro Tier.

Thema:  Ihr Haustier in Bewegung, vier Jahreszeiten

Idee: Gerne möchten wir Ihr Haustier in Bewegung sehen, oder passend zu den vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer Herbst und Winter, sowie Ostern, Fasching, Weihnachten, am Strand, mit Blumen usw.

Unser Team wählt anschließend aus allen eingesendeten Fotos die besten Bilder für ein öffentliches Voting auf unserer Facebookseite aus. Die Abstimmung über die besten 12 Fotos erfolgt dann durch die Facebookgemeinde.

Die schönsten und beliebtesten 12 Fotos werden in unserem Tierklinik Biesdorf Kalender präsentiert.

Als Dankeschön erhalten die Gewinner des Fotowettbewerbs die ersten druckfrischen Kalender

Einsendeschluss ist der 19.11.2017

Rechtlicher Hinweis: Mit dem Zusenden ihrer Bilder treten Sie die Nutzungsrechte (Web und Druck) der eingesendeten Bilder an die Tierklinik Biesdorf ab und erlauben uns Ihre Bilder auf unserer Website, Social Mediaseiten bzw. Drucksachen (Bsp.: Kalender, Flyer etc.) zu veröffentlichen.

– – – – – – – – –

Wenn das Ohr ganz furchtbar juckt

BTK Berlin | Viele Hundebesitzer kennen das: Frida schüttelt wie verrückt mit dem Kopf, kratzt sich die Seele aus dem Leib und stinkt wie eine alte Socke aus dem Ohr. Doch nicht ein Floh, der sich ins Ohr verirrt hat, ist hier üblicherweise der Übeltäter, sondern eine Entzündung des äußeren Gehörgangs, die der Hunde-Dame arg zu schaffen macht.

Denn besonders Rassen mit langen, hängenden Ohren wie Spaniel oder Pudel, deren dichtbehaarte, schwere Ohrmuscheln den Gehörgang „abdichten“, sind anfällig für die sogenannte Otitis externa (auch „Ohrzwang“). Die Ursachen einer Ohrentzündung sind dabei vielfältig: Die meisten Erkrankungen des äußeren Gehörgangs entstehen durch Pilze, Bakterien oder Parasiten wie Ohrmilben. Auch eine übermäßige Produktion von Ohrschmalz oder Fremdkörper wie Grannen, die ins Ohr gelangen, können zu einer Entzündung führen. „Manchmal ist auch eine Allergie oder eine Schilddrüsenunterfunktion Anlass für einen entzündeten Gehörgang. In jedem Fall sollte der Tierarzt konsultiert werden. Bei einer Mittelohrentzündung oder bei chronischen Entzündungen des äußeren Gehörgangs muss eventuell eine chirurgische Behandlung erfolgen. So lassen sich dauerhafte Schäden und Leiden verhindern, wenn konservative Maßnahmen nicht zum Erfolg führen“, erklärt Dr. Thomas Steidl, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kleintiere der Bundestierärztekammer.

Wie schon beschrieben, äußert sich eine Ohrentzündung durch einen quälenden Juckreiz: betroffene Hunde schütteln auffällig mit dem Kopf, halten diesen schief oder reiben die Ohren über den Boden. Typisch ist auch der erwähnte unangenehme Geruch aus dem Ohr, der an Hefe oder ungewaschene Socken erinnert.
„Spätestens jetzt sollte der Gang zum Tierarzt nicht mehr aufgeschoben werden, der dann fachgerecht den Gehörgang bis zum Trommelfell inspiziert, gegebenenfalls einen Abstrich macht und so die Ursache ermittelt. Eine Tiefenreinigung des Ohres sollte unbedingt dem Fachmann überlassen werden, denn beispielsweise durch den Gebrauch von Wattestäbchen kann der Tierhalter hier viel falsch machen, im schlimmsten Fall sogar das Trommelfell zerstören“, warnt Steidl.
Ebenso sollten Hundehalter vorsichtig bei der Anwendung von Ohrreinigern aus dem Zoohandel oder beliebigen Hausmitteln sein. Steidl: „Ohne eindeutige Diagnose können sich durch die Anwendung solcher Mittel beim Tier die Beschwerden verschlimmern. Auch der unkontrollierte Einsatz von Antibiotika ohne Untersuchung eines Abstriches ist nicht zielführend und kann sogar dazu führen, dass die Entzündung des äußeren Gehörgangs chronisch und damit unheilbar wird.“

Vorbeugend rät der Tierarzt, Hunden, denen die Haare tief ins Ohr hinein wachsen, diese regelmäßig zu entfernen oder entfernen zu lassen. Auch ist es wichtig – und das gilt besonders für Pudel oder Spaniel – die Haare an den Behängen, insbesondere den Innenseiten der Ohrmuscheln, nicht zu lang wachsen zu lassen, damit mehr Luft ans Ohr kommt. Ist der Hund eine Wasserratte oder buddelt gerne, empfiehlt es sich, anschließend die Ohrmuschel – nicht den Gehörgang! – zu trocknen und mit einem um den Finger gewickelten dünnen Papiertuch vorsichtig auszuwischen, denn Wasser und Sand begünstigen die Vermehrung von Bakterien und Pilzen.

Die Reinigung des Gehörgangs – bei massiver Verschmutzung auch mittels spezieller Spül/Saug-Techniken in Narkose – sollte vom Tierarzt und nicht vom Besitzer vorgenommen werden!

Quelle: Bundestierärztekammer e.V.